Blauarbeit für Handwerker: Was das Abo kostet und wie Sie nachrechnen

Stand: 12. Oktober 2026

Smartphone mit eingehenden Anfragen und ein Stapel Münzen für die Gebühren

Blauarbeit berechnet Handwerkern ein Abo statt einer Gebühr pro Kontakt, je nach Laufzeit ab 99 Euro im Monat. Ob sich das lohnt, hängt deshalb vor allem davon ab, wie viele Aufträge Sie im Monat darüber gewinnen: Bei einem Auftrag trägt dieser das ganze Abo, bei fünf Aufträgen jeder nur ein Fünftel. Dieser Ratgeber erklärt das Modell und rechnet mit Ihren eigenen Zahlen nach.

So rechnet Blauarbeit mit Auftragnehmern ab

Blauarbeit setzt nach eigener Darstellung auf ein Abo statt auf Gebühren pro Kontakt. Laut Blauarbeit Ratgeber startet das Preismodell je nach Laufzeit ab 99 Euro pro Monat. Den Auftragsalarm können Betriebe dort nach eigener Angabe vor einer Mitgliedschaft kostenlos nutzen. Blauarbeit schreibt außerdem, ein Handwerker habe die Abo-Kosten „im Normalfall nach einem (!) gewonnenen Auftrag im Monat wieder kompensiert“. Ob das für Ihren Betrieb stimmt, zeigt der Rechner.

Für Ihre Rechnung heißt das: Die Kosten stehen fest, die Zahl der Aufträge nicht. Je mehr Aufträge Sie im Monat gewinnen, desto günstiger wird jeder einzelne. In einem schwachen Monat ist es umgekehrt.

Rechner: Was kostet Sie ein Auftrag über das Portal?

Tragen Sie Ihre eigenen Zahlen aus dem letzten Monat ein. Ihre Kontaktgebühren finden Sie in Ihrem Portal-Konto. Der Rechner speichert nichts und schickt nichts ab.

Wie viele Kontakte haben Sie bezahlt?

Aus Ihren Rechnungen. Wir setzen hier bewusst keinen Wert ein.

Aufträge, die Sie aus diesen Kontakten bekommen haben.

Ohne Vertrag: 0.

Tragen Sie Ihre durchschnittliche Gebühr pro Kontakt ein, dann rechnet das Tool.

Zum Vergleich, unser Modell: Ein Partner pro Region. 199 €/Monat in den ersten drei Monaten; bei größeren Aufträgen Pauschale bis 1 000 €/Monat. Bewertungen bleiben Ihr Eigentum.

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Rechenhilfe mit Ihren Eingaben. Keine Aussage über die Preise oder die Qualität eines bestimmten Portals.

So nutzen Sie den Rechner für Blauarbeit

Tragen Sie bei „Durchschnittliche Gebühr pro Kontakt“ eine 0 ein, weil es im Abo keine Gebühr pro Kontakt gibt. Ihren monatlichen Abo-Preis tragen Sie bei „Monatliche Grundgebühr“ ein. Bei „Bestätigte Kontakte pro Monat“ zählen die Kunden, mit denen Sie über Blauarbeit tatsächlich im Gespräch waren, bei „Davon tatsächlich beauftragt“ die gewonnenen Aufträge.

Rechnen Sie mit einem normalen Monat und wiederholen Sie die Rechnung nach drei Monaten. Bei einem Abo zählen auch die Monate, in denen wenig hereinkommt: Die Gebühr läuft weiter.

Im Vergleich: Gebühr pro Kontakt bei MyHammer

MyHammer rechnet anders ab. Laut MyHammer Hilfe zahlen Handwerker dort pro bestätigtem Kontakt; der Preis hängt von Art und Umfang des Auftrags ab. Beim Abo zahlen Sie auch in ruhigen Monaten, bei der Gebühr pro Kontakt zahlen Sie auch für Kontakte ohne Auftrag. Wie Sie das für MyHammer nachrechnen, steht im MyHammer-Kostenrechner.

Wann Blauarbeit passt und wann nicht

  • Passt eher: wenn in Ihrer Region regelmäßig passende Aufträge eingestellt werden und Sie mehrere im Monat gewinnen. Dann verteilt sich das Abo auf viele Aufträge.
  • Passt weniger: wenn passende Aufträge in Ihrer Region selten sind. Nutzen Sie dann zuerst den kostenlosen Auftragsalarm und zählen Sie mit, bevor Sie ein Abo abschließen.
  • Daneben aufbauen: eigene Anfragen, die nur bei Ihnen landen, über Google-Profil und Website. Welche Wege es gibt, steht in MyHammer-Alternative: eigene Anfragen statt Gebühr.

Dieselbe Rechnung für andere Portale: Aroundhome für Handwerker und MyHammer & CHECK24 Profis: Erfahrungen. Alle Wege zu Aufträgen nach Gewerk: Aufträge für Handwerker finden. Wie Blauarbeit im Vergleich zu MyHammer, CHECK24 Profis und Aroundhome abrechnet: Handwerkerportale im Vergleich.

Quellen

  1. Blauarbeit Ratgeber: Blauarbeit oder MyHammer und Co.? (Preismodell für Auftragnehmer) (2026-10-01)
  2. MyHammer Hilfe: Was kostet mich MyHammer? (Stand 28.10.2024) (2026-10-01)

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