Aroundhome für Handwerker: Was eine Anfrage kostet und wie Sie nachrechnen

Stand: 12. Oktober 2026

Smartphone mit eingehenden Anfragen und ein Stapel Münzen für die Gebühren

Aroundhome berechnet Fachbetrieben einen Festpreis pro qualifizierter Anfrage, keine Provision, und gibt jede Anfrage an bis zu drei Betriebe weiter. Ob sich das lohnt, entscheidet deshalb nicht der Preis einer Anfrage, sondern wie viele davon bei Ihnen zu Aufträgen werden. Den Preis nennt Ihnen Aroundhome, Ihre Abschlussquote kennen nur Sie. Dieser Ratgeber erklärt das Modell und rechnet mit Ihren eigenen Zahlen nach.

So rechnet Aroundhome mit Fachbetrieben ab

Laut der Partnerseite Aroundhome: Partner werden zahlen Fachbetriebe einen Festpreis pro qualifizierter Anfrage, keine Provision auf den Projektumsatz. Jede qualifizierte Anfrage wird an maximal drei Fachpartner vermittelt. Der Vertrag ist nach Angabe von Aroundhome in den meisten Fällen monatlich kündbar, abgerechnet wird alle zwei Wochen mit einer Sammelrechnung. Einen Preis pro Anfrage nennt die Seite nicht; er hängt vom Produkt ab und wird bei der Anmeldung angezeigt.

Für Ihre Rechnung heißt das zweierlei. Erstens: Sie zahlen die Anfrage, nicht den Auftrag. Zweitens: Bis zu zwei andere Betriebe haben dieselbe Anfrage. Wie oft Sie den Zuschlag bekommen, entscheidet über Ihre Kosten pro Auftrag mehr als der Preis der einzelnen Anfrage.

Rechner: Was kostet Sie ein Auftrag über das Portal?

Tragen Sie Ihre eigenen Zahlen aus dem letzten Monat ein. Ihre Kontaktgebühren finden Sie in Ihrem Portal-Konto. Der Rechner speichert nichts und schickt nichts ab.

Wie viele Kontakte haben Sie bezahlt?

Aus Ihren Rechnungen. Wir setzen hier bewusst keinen Wert ein.

Aufträge, die Sie aus diesen Kontakten bekommen haben.

Ohne Vertrag: 0.

Tragen Sie Ihre durchschnittliche Gebühr pro Kontakt ein, dann rechnet das Tool.

Zum Vergleich, unser Modell: Ein Partner pro Region. 199 €/Monat in den ersten drei Monaten; bei größeren Aufträgen Pauschale bis 1 000 €/Monat. Bewertungen bleiben Ihr Eigentum.

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Rechenhilfe mit Ihren Eingaben. Keine Aussage über die Preise oder die Qualität eines bestimmten Portals.

So nutzen Sie den Rechner für Aroundhome

Tragen Sie oben ein, wie viele Anfragen Sie im letzten Monat bezahlt haben und was eine im Schnitt gekostet hat. Bei „Davon tatsächlich beauftragt“ zählen nur Aufträge, die Sie wirklich bekommen haben. Die Partnerseite nennt keine monatliche Grundgebühr; fällt bei Ihnen keine an, lassen Sie das Feld auf 0.

Rechnen Sie mit einem normalen Monat und wiederholen Sie die Rechnung nach drei Monaten. Erst dann sehen Sie, ob Ihr Anteil gewonnener Aufträge stabil ist. Geht jede Anfrage an drei Betriebe, entspricht ein Drittel gewonnener Anfragen genau Ihrem rechnerischen Anteil.

Im Vergleich: Gebühr pro Kontakt bei MyHammer

MyHammer rechnet anders ab. Laut MyHammer Hilfe zahlen Handwerker dort pro bestätigtem Kontakt; der Preis hängt von Art und Umfang des Auftrags ab. Beide Modelle haben gemeinsam, dass Sie für den Kontakt bezahlen und nicht für den Auftrag. Wie Sie das für MyHammer nachrechnen, steht im MyHammer-Kostenrechner.

Alternativen zu Aroundhome

Wer nicht pro Anfrage zahlen möchte oder Anfragen nicht mit bis zu zwei anderen Betrieben teilen will, kann diese Wege vergleichen:

  • MyHammer: Gebühr pro bestätigtem Kontakt, abhängig von Art und Umfang des Auftrags. Nachrechnen: MyHammer-Kostenrechner.
  • CHECK24 Profis: Gebühr für die Vermittlung von Kundenkontakten, keine Anmeldegebühr. Eine öffentliche Preisliste gibt es nicht. Mehr dazu: MyHammer & CHECK24 Profis.
  • Blauarbeit: Monatsabo statt einer Gebühr pro Kontakt; den Preis nennt Blauarbeit selbst. Mehr dazu: Blauarbeit für Handwerker.
  • Eigene Anfragen: über Google-Profil und Website, ohne Gebühr pro Anfrage. Die Wege im Überblick: MyHammer-Alternative.

Welcher Weg sich für Sie lohnt, zeigt dieselbe Rechnung für jeden: alle Gebühren eines Monats geteilt durch die Aufträge, die Sie in diesem Monat gewonnen haben. Alle vier Portale nebeneinander: Handwerkerportale im Vergleich.

Wann Aroundhome passt und wann nicht

  • Passt eher: wenn Sie freie Kapazität kurzfristig füllen müssen und Ihr Angebot schnell und vollständig verschicken können. Bei geteilten Anfragen zählt, wie schnell und vollständig Sie antworten.
  • Passt weniger: wenn Ihr Gewinn pro Auftrag klein ist. Dann frisst ein niedriger Anteil gewonnener Anfragen die Marge schnell auf.
  • Daneben aufbauen: eigene Anfragen, die nur bei Ihnen landen, über Google-Profil und Website. Welche Wege es gibt, steht in MyHammer-Alternative: eigene Anfragen statt Gebühr.

Dieselbe Rechnung für andere Portale: Blauarbeit für Handwerker und MyHammer & CHECK24 Profis: Erfahrungen. Alle Wege zu Aufträgen nach Gewerk: Aufträge für Handwerker finden. Wie Aroundhome im Vergleich zu MyHammer, CHECK24 Profis und Blauarbeit abrechnet: Handwerkerportale im Vergleich.

Quellen

  1. Aroundhome: Partner werden (Konditionen für Fachbetriebe) (2026-10-01)
  2. MyHammer Hilfe: Was kostet mich MyHammer? (Stand 28.10.2024) (2026-10-01)

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